Beamerwiki
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Das Projektionsverhältnis beschreibt das Verhältnis von Projektionsentfernung zur Bildbreite

Kurzbeschreibung[]

Mit Hilfe des Projektionsverhältnis kann eine Projektion ausreichend genau berechnet werden.

Wenn man die Zahl des Projektionsverhältnis mit der Bildbreite multipliziert, erhält man den Abstand zwischen dem Beamer und der Leinwand. Um die Breite der Leinwand zu erhalten muss man den Abstand der Leinwand durch die Zahl dividieren.Robin Hood (1973)

Wenn zwei Zahlen angegeben sind (z.B.: 1,5-2,5:1), dann bedeutet dies, dass der Beamer ein Zoomobjektiv besitzt und das Verhältnis im Rahmen des angegebenen Bereiches verändert werden kann.

Rechenbeispiele:[]

Ihr Projektor hat ein Projektionsverhältnis: 1,95 : 1

Sie wollen den notwendigen Abstand für eine bestimmte Bildbreite errechnen

Gewünschte Bildbreite: 3 m

Formel

Entfernung der Leinwand = [gewünschte Bildbreite] * [Projektionsverhältnis]

Entfernung der Leinwand = 3 * 1,95 = 5,85 m

Sie wollen die Bildbreite für einen bestimmten Abstand errechnen

Der Abstand beträgt 4,8 m

Formel

Bildbreite = [Abstand] : [Projektionsverhältnis]

Bildbreite = 4,8 : 1,95 = 2,46 m

Sie wollen das notwendige Objektiv errechnen

Der Abstand zwischen Projektor und Leinwand beträgt 7,25 m, Ihre Leinwand ist 3,25 m breit

Formel

Projektionsverhältnis = [Abstand] : [Bildbreite]

Projektionsverhälnis = 7,25 : 3,25 = 2,23

Das Objektiv muss ein Projektionsverhälnis von 2,23 : 1 haben

Ausführliche Beschreibung[]

Die mechanische Konstruktion eines Videoprojektors sowie die optischen Gegebenheiten des verwendeten Objektivs ergeben zusammen eine Projektion. Dabei kann sich durch Verändern des Abstands zwischen dem Projektor und der Leinwand das Bild in der Größe verändern. Kommt der Projektor näher an die Leinwand, wird das Bild kleiner, aber heller. Stelle ich den Projektor weiter weg, wird das Bild größer, aber dunkler. Somit kann das Bild durch verändern des Abstands auf die gewünschte Größe gebracht werden. Um dieses Verhältnis von Abstand zu Bildgröße exakt zu definieren, wurde der Wert "Projektionsverhältnis" erschaffen. Er beschreibt das Verhältnis von Abstand zur Bildbreite. Der Wert müsste eigentlich als Verhältniszahl angegeben werden, also zum Beispiel mit 1,25 : 1. Das bedeutet, das dieser Projektor seinem Objektiv ein Bild von 1 m Bildbreite erzeugt, wenn er 1,25 m von der Leinwand entfernt aufgestellt wird. Der Zusatz ( :1 ) wird aber sehr häufig weggelassen, so das in unserem Beispiel das Projektionsverhältnis mit 1,25 angegeben wäre.

Werden zwei Werte genannt, wissen wir sofort, dass dieser Projektor über ein Vario- oder Zoomobjektiv verfügt. Das macht die Sache etwas komplizierter, aber physikalisch einfacher. Ich kann nun mit Hilfe des Abstands vom Projektor zur Leinwand UND durch das Zoomobjektiv die Bildgröße beeinflussen.

Wenn also ein Projektor mit einem Projektionsverhältnis 1,55 - 2,25 (siehe Rechenbeispiel) beschrieben wird, kann ich mit diesem Projektor ein 1 m breites Bild aus einem von 1,55 m erzeugen. Dabei steht mein Zoomobjektiv auf der Einstellung Weitwinkel. Stelle ich den Projektor in 2,25 Entfernung auf, muss ich die Optik auf Tele stellen.

Tipp: Zoomobjektive - egal welcher Preisklasse - haben an den jeweiligen Maximal Brennweiten technisch bedingte Verluste. Daher sollten Sie versuchen, das Zoomobjektiv nie voll auf Weitwinkel oder Tele zu stellen! Brennweite um 5% zurück, und den entstehenden Unterschied durch die Entfernung des Projektors ausgleichen! Dann haben Sie das perfekte Bild.

Siehe auch[]

Ähnliche Wörter[]

Passende Tipps und Tricks[]

Weblinks[]

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